ERDREICH Bodenpreis
Der Preis für nachhaltige Boden- und Flächennutzung

Mit dem Preis „ERDREICH“ setzt das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie Anreize für aktiven Bodenschutz und holt die Initiativen von Privatpersonen, Gemeinden und Verbände vor den Vorhang. Er wurde bereits zweimal im Rahmen des Brachflächen-Gipfels verliehen und beinhaltet folgende Kategorien:
- Bodengesundheit | Nachhaltige Verbesserung von Boden und Bodenfruchtbarkeit
- Flächensparen | Effizienter und sparsamer Umgang mit Flächen
- Flächenrecycling | Revitalisierung von Brachflächen
- Partizipation | Einbindung von Bürger:innen zum vorbildlichen Bodenschutz
- Kommunale Vorreiter | Gemeinden und Städte als Vorreiter für Bodenbewusstsein
In der Kategorie „Flächenrecycling und Revitalisierung von Brachflächen“ wurden folgende Projekte prämiert:
2023 - Architekturbüro Smartvoll
Im Zentrum des niederösterreichischen Dorfes Großweikersdorf wurde auf einer Bestandsfläche in Holzbauweise das neue Rathaus und gleichzeitig Gemeindezentrum errichtet.
2023 - Donau Gewerbepark Krems
Das ehemalige Areal eines Automobilzulieferers in Krems wurde von der niederösterreichischen Wirtschaftsagentur ecoplus revitalisiert. Als Donau Gewerbepark Krems (DGK) ist es zum Aushängeschild für erfolgreiches Brachflächenrecycling und moderne Standortentwicklung geworden.
2023 - Hand GmbH
Graumannareal: Das Areal des Textilproduzenten Graumann in Traun wurde zu einem neuen Stadtquartier - nach dem Multi-Use-Ansatz – entwickelt.
2022 - Gemeinde Bruckneudorf
Die Erbse- das Areal einer ehemaligen Erbsenschälfabrik wird zu einem neuen Stadtquartier mit Volksschule, Reihenhäuser, Wohnblöcken, Büros und Geschäften.
2022 - WSG Gemeinnützige Wohn- und Siedlergemeinschaft GembH
Auf einem ehemaligen Industrieareal im oberösterreichischen Asten wurde ein modernes Wohnquartier (Ipfbachdorf) mit 300 Wohnungen in Grünlage und Ortskernnähe errichtet.
2022 - Architekturbüro Smartvoll
In Salzburg Stadt wurden die ehemalige Lagerhallen eines großen Versandhändlers aus den 1970er Jahren in ein mehrgeschossiges Multifunktionsgebäude umgebaut (Handelszentrum 16). Durch Nachverdichtung wurde die Nutzfläche verdoppelt für Büros, Gewerbe, Gastronomie und Labors wiederbelebt.